Nach drei wundervollen GuSp Jahren war es nun an der Zeit, dass die Luchse und Seeadler zu den CaEx überstellt wurden. Wo genau es hingehen sollte, wusste von ihnen allerdings niemand. Schon bei der Autofahrt wurden den Kindern die Augen verbunden, nur um beim Aussteigen schließlich festzustellen, dass sie mitten im Nirgendwo gelandet waren. Mit Karte und Kompass musste dann der Weg zu unsrem Reiseziel zu Fuß gefunden werden. Wie zu erwarten, stellte dies jedoch kein Problem dar und so trudelten schon nach kurzer Zeit alle Überstellungsanwärter im Pfadfinderheim Freistadt ein. Nach einer kurzen Verschnaufpause starteten wir dann mit unserem Nachmittagsprogramm. Netterweise hatten die Freistädter Pfadfinder einen Schatz für die Hörschinger Kids versteckt. Allerdings war dieser mit einem Zahlenschloss gesichert und um den Code herauszufinden, musste erst ein Stadtgeländespiel absolviert werden. In Kleingruppen wurden also nun Sehenswürdigkeiten gesucht, Fragen beantwortet und die Bewohner zur Geschichte ihrer schönen Stadt befragt. Erfolgreich mit dem Zahlencode im Gepäck kehrten alle Teams zurück und konnten sich über das schon fertige Abendessen freuen. Für einen entspannten Abend war jedoch keine Zeit, denn noch stand den Teilnehmern die gefürchtete Mutprobe bevor. Mit zunehmender Dunkelheit versammelten sich schließlich alle im Innenhof, um eine weitere kurze Wanderung anzutreten. Ausgerüstet mit Fakeln suchten wir uns den Weg zur alten Schmiede, die am Waldrand auf uns wartete. Dort wurde bereits ein Parcour aus Seilen gespannt, der die Böschung im Wald hinauf führte. Als zusätzliche Schwierigkeit wurden allen die Augen verbunden, um dann einzeln die Mutprobe zu absolvieren. Oben angekommen machte sich jedoch noch keine große Erleichterung breit. Zwei von unseren Überstellungsanwärtern waren einfach verschwunden und unauffindbar. Wir machten uns auf die Suche nach ihnen und fanden sie bei der alten Schmiede, entführt und gefesselt von einer Gruppe Freistädtern. Glücklicherweise wollten diese im Austausch gegen ihre Pfadfinderkollegen lediglich einen Anteil vom Schatz der Freistädter Pfadfinder. Die Truhe fanden die Kinder gottseidank schnell und konnten sie mithilfe des Zahlencodes öffnen. Somit wurden die beiden Hörschinger Burschen wieder freigelassen und konnten wohlbehalten mit uns zurück zum Pfadfinderheim kehren. Nach bestandener Mutprobe fehlte nun nur mehr die Erneuerung unseres Versprechens, welches alle gemeinsam ablegten. Nach einer erholsamen Nacht, machten wir uns am nächsten Tag wieder auf den Heimweg. Wir freuen uns, nun auch die Luchse und Seeadler bei den Caravelles und Explorer begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf das kommende CaEx Jahr.