Im RaUmweldenker_webhmen der Landesleitertagung im Bildungshaus Schloss Puchberg wurde die Siegerehrung der Umweltdenkerprojekte 2010 durchgeführt. Insgesamt wurden 13 Projekte zum Thema "Ein gefundenes Fressen" eingereicht.

Unsere Gruppe erreichte den 3. Platz!

Hier zu den Bildern.

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Ein gefundenes Fressen…

Wir haben bei unserer Kräuterwanderung mit der Biobäuerin Barbara Stemberger so einiges gefunden.

Vor Beginn der Wanderung, an der 30 Erwachsene und Kinder teilgenommen haben, erklärte uns Barbara, worauf es beim Wildkräuter sammeln ankommt.

  1. Sicher – es dürfen nur Pflanzen gesammelt werden, die man eindeutig kennt.
  2. Sauber – auf saubere Standorte achten; nicht an Wegrändern(Hundekot,..) , Feldrändern (Spritzmittel)
  3. Schonend – von jeder Art ein paar Pflanzen stehen lassen, damit sie Samen bilden können;
  4. Schmackhaft –junge Pflanzen (vor der Blüte) schmecken am besten

Die Wanderung durch die Traun-Au dauerte ca. 1 Stunde, wobei wir immer wieder Pflanzen kennenlernten, von denen wir noch nichts wussten, bzw. wir nicht wussten, dass man sie auch essen kann. Ganz wichtig dabei war, jene Pflanzen zu entdecken, die giftig sind.

Nach der Wanderung brachten wir unsere Schätze in den Pfarrhof und bereiteten daraus einen Aufstrich und eine Salat zu. Manche wohl etwas skeptisch, aber doch neugierig ließen wir uns die Kräuter schmecken. Dazu gab es einen Zitronenmelissensaft, den die Lemuren und Wildkatzen bereits in der Heimstunde vorbereiteten.

Als Anregung für zu Hause konnte sich jeder Teilnehmer ein Rezeptheft mit nehmen , das ebenfalls die Patrulle der Lemuren und Wildkatzen zusammengestellt haben.

 

Essbare Pflanzen: Sauerampfer, Bärenklau, Labkraut, Giersch (Erdholler) Gänsefingerkraut, Gändeblümchen, Spitzwegerich, Brennessel, Löwenzahn, Schafgarbe, Beinwell, Wiesensalbei, Oregano, Linde

 

Giftpflanzen; Hahnenfuß, Liguster, Wolfsmilch, Einbeere, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Salomonsiegel, Immergrün

Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar vor allem in Lateinamerika werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden. Mit "We feed the world" hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

WE FEED THE WORLD - ESSEN GLOBAL ist ein Film  über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

 

Liebe Eltern unserer jugendlichen Mitglieder,

die Pfadfinder Österreichs feiern heuer das 100-jährige Bestehen, 3 Jahre nach der 100-Jahrfeier der Gründung der weltweiten Pfadfinderbewegung  durch Lord Baden Powell. Zu diesem Anlass  wird (nahezu) jede österreichische Gruppe zur gleichen Zeit  am 8. Mai dieses Jahres ein Frühstück zelebrieren  und individuell gestalten. 
Detaillierte Informationen dazu werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Im Vorfeld  möchten wir, die Hörschinger Gruppe, verschiedenste Frühstückstische dokumentieren, lokal, regional und „weltweit“. Dazu ersuchen wir Sie (euch) Ihren “typischen Hörschinger“ Frühstückstisch zu fotografieren und das Bild an uns zu schicken (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Herkunft der Fotos wird natürlich vertraulich behandelt, auf den Fotos befindliche Personen aber nicht unkenntlich gemacht.

Hier die ersten Bilder zur Ansicht

Diese Idee wurde von unseren Jugendlichen mitentwickelt und wir möchten diese auch für den in Oberösterreich etablierten Umweltdenkerpreis einreichen, wo wir im Vorjahr den zweiten Platz, verbunden mit einer ansehnlichen Geldprämie, zugesprochen bekamen.

Herzlichen Dank für die Mithilfe!