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Auch heuer starteten 35 motivierte Wichtel und Wölflinge mit zehn Leiterinnen und Leitern das Sommerlager 2016 in Riegersburg in der schönen Steiermark. Am Sonntag den 10. Juli 2016 begann das heißersehnte Highlight des Jahres. Nach dem Bezug der Neuen Mittelschule Riegersburg und dem Mittagessen freuten sich alle schon auf das nahegelegene Freibad, welches uns eine Abkühlung ermöglichte. Am späten Nachmittag würden wir dann von einer weniger erfreulichen Nachricht überrascht- wir konnten unser Lager nicht mehr in der Neuen Mittelschule weiterführen. Kurzfristig dürften die WiWö mit ihren Leitern am Zeltlager übernachten- dies war für einige ein großes Highlight. Hier vorweg schon ein großes DANKESCHÖN an alle Helfer.

Der Montag begann dann eher entspannt, die Kinder durften mit den „großen“ Pfadis den Morgensport und die Morgenbetrachtung erleben. Aufgrund der hohen Temperaturen in Riegersburg kühlten wir uns dann wieder im Freibad ab, wo wir viel Spaß hatten und uns den einen oder anderen Sonnenbrand holten. Am Nachmittag bezogen wir dann die Volksschule in Riegersburg und versuchten dort, so gut es ging, das Lager fortzusetzen.

Am Dienstag stand das Wandern am Programm. Unser Ziel war die Zotter- Schokoladenmanufaktur. Diese zu erreichen erschwerte uns die hügelige Landschaft der Steiermark, nichts desto trotz ließen wir uns die Schokolade schmecken und erkundeten anschließend noch den angrenzenden „Zoo“ (Resümee: auch die Tiere verstecken sich wenn es heiß draußen ist). Nach einer ausgiebigen Stärkung marschierten wir wieder zurück in unsere Schule. Am Nachmittag gab es dann im Turnsaal die Möglichkeit zu Basteln, wo die Kinder Freundschaftsbänder und Halstuchknoten knüpfen, Schlüsselanhänger und Magnete basteln konnten und die eine oder andere Erprobung fertig stellen konnten. Geschafft vom Tag gingen dann alle ins Bett.

Der Mittwoch war ein sehr ereignisreicher Tag. Nach dem Morgensport packten alle ihre kleinen Rucksäcke und wir sparzierten auf die Riegersburg hinauf, wo wir eine sehr lehrreiche und spannende Burgführung bekamen, danach wurde uns noch eine Greifvogelshow dargeboten.  Nach dem Mittagessen wurden wir am großen Lager schon erwartet. Wir wurden zu einer Märchenstunde eingeladen wo dann plötzlich eine herumschwirrende Katze zu uns stieß, diese war völlig verzweifelt, denn sie hatte ihre Freunde, den Esel, den Hund und den Hahn verloren. Natürlich boten die fleißigen Wichtel und Wölflinge sofort ihre Hilfe an und konnten am Ende des Nachmittags alle Tiere von den Räubern wieder befreien. Der Singkreis am großen Lager war sehr aufregend, zuerst bekamen einige Kinder ihren 1. Stern verliehen und dann wurden die älteren Wichtel und Wölflinge überstellt und durften die Nacht mit ihren neuen Leiterinnen und Leitern im Zelt verbringen.

Heuer war der Donnerstag leider schon unser letzter Tag, also stand das Putzen im Vordergrund. Trotzdem kam der Spaß nicht zu kurz, denn die Kinder konnten sich noch am Spielplatz austoben. Zum Schluss machten wir noch eine Reflexionsrunde im Turnsaal und danach fuhren wir allesamt mit dem Bus nach Hause.

 

Auch wenn dieses Lager etwas anders war, heißt es doch bei uns Pfadfindern „So gut ich kann!“ und so gut wir konnten setzten wir das Lager fort.

Sowohl die Kinder als auch die Leiter/innen & Köchinnen konnten einige neue Erfahrungen sammeln. 

 

In diesem Sinne ein herzliches DANKESCHÖN an alle die mitgewirkt haben und den WiWö und neuen GuSp noch
SCHÖNE FERIEN, wir sehen uns dann im September wieder!

Mara, Tamara, Lukas, Lilli, Pauli, Tanja, Jakob, Nici, Conny, Lea

Es ist Sonntag. Das Lager ist trotz anfänglicher Turbulenzen gut zu Ende gegangen. Wir als Leiter dürfen wiedereinmal auf eine recht erfolgreiche Woche zurückblicken. In wenigen Tagen werden wir den kompletten Bildersatz für Sie freischalten. Lassen sie sich in der Zwischenzeit von den Kindern ihre eigenen Lagergeschichten erzählen. Wir wünschen allen Freunden, Mitgliedern, Eltern und natürlich auch allen Kindern schöne und erholsame Sommerferien!

Im Herbst geht es wieder mit Vollgas los ins Jubiläumsjahr "50 Jahre Pfadfinderinnen und Pfadfinder Hörsching"

Den heutigen Tag begannen wir mit Spiel und Spaß. Die Kinder und Jugendliche konnten verschiedenste Spielestationen absolvieren. Nach dem wärmenden Mittagessen bauten wir unsere Kochstellen ab. Anschließend wurde von HaGePo eine Feldmesse abgehalten. Ein besonderes Tageshighlight waren die traditionellen Bosner, die ob mangelnder Kochstellen von den Leitern zubereitet wurden. Den Tag ließen wir mit einem gemütlichen Singkreis im Großzelt ausklingen.

Nach einem flotten Frühsport, schnellem Frühstück, einer kurzen Morgenbetrachtung und ohne Inspektion (!) brachen alle Stufen in Richtung Burgberg auf. Von den Seen bis zur oberen Burg legten wir knapp 150 Höhenmeter zurück und wurden mit einer besonderen Highlight-Führung durch alle drei Museen (Burg, Hexen, Waffen) belohnt. Anschließend besuchten wir die sehr eindrucksvolle Greifvogelschau und beobachteten Falken, Adler, Geier und Bussard.

Am Nachmittag durften die Ranger & Rover noch zum Zotter, die Caravelles & Explorer probierten sich im Kanufahren und für die Guides & Späher gab es Mölki, Wikingerschach, Schmuckbasteln, Schlageisenmedaillons und noch einiges mehr.

Zum Abendessen gab es Penne al Pomodoro und dann genossen alle einen ruhigen, gemütlichen Lagerabend.

Heute hatten wir den vorverlegten Spezialtag, da sich unser Wochenplan ja geändert hat. Den Vormittag starteten wir mit dem alltäglichen Morgensport, gefolgt von Frühstück und den Vorbereitungen für den Spezialtag, der nach einem köstlichen Mittagessen startete. Der Spezialtag endete nach einem deftigen Rittermahl mit einem von uns umgedichteten Lied, das definitiv Potential als Lagersong hat.

Beim Wiwö-Tag galt es Puzzle-Teile für die Märchenoma zu sammeln, damit die Bremerstadtmusikanten von den Räubern freigelassen wurden. Dafür mussten die Wiwö einen Prinzen mit den Pferd abholen, Schneewittchens Äpfel fischen, ein Märchenquiz beantworten und noch einiges mehr. Doch die kleinsten Pfadfinder konnten alle Puzzleteile verdienen und die Bremerstadtmusikanten auslösen. Zum Schluss gab es für alle Leberkäseschwein, sogar für die Räuber. 

In sengender Hitze ging es für 5 RaRo's und zwei Leiter zu Fuß durch die Südoststeiermark in die Landeshauptstadt Graz. Unsere Zwischenziel war eine Nächtigung im Turnsaal der NMS Gleisdorf. Von da ging's am Morgen (aufgrund der immer noch sengenden Hitze) mit dem Postbus weiter. Das Grazer Augartenbad erwies sich als einzig erkundungswürdiges Ziel. Am Abend unterhielten uns die Leiter mit einem äußerst lustigen Stadtspiel. Nicht zu vergessen waren die Pizza und die Ciders in der Grazer Innenstadt.

Für die Zweitageswanderung beschlossen Schildkröten und Zebras gemeinsam zu gehen, weil es zu mehrt bekanntlich lustiger ist. Unser erster Weg führte uns erst einmal ins Feldbacherfreibad, wo wir uns erst mal abkühlen und entspannen konnten. Dann ging es weiter zum Milchbauern Krenn, der uns schon mit hauseigenem Joghurt erwartete. Wir durften in der Molkerei schlafen und bekamen am nächsten Tag sogar eine Führung, wo wir einiges über Käse, Milch und Kühe lernten. Zum krönenden Abschluss ging es dann zur Schokoladenmanufaktur Zotter und das Schlemmen nahm kein Ende.

Die Snakes und Skorpione wanderten bei brütend heißem Sonnenschein vom Lagerplatz in Riegersburg bis ins ca. 16km entfernte Fürstenfeld, um sich dort für eine Nacht in das schöne, große Pfadfinderheim der dortigen Pfadfindergruppe einzunisten. Nach der Ankunft besuchten wir sofort das wirklich riesige Fürstenfelder Freibad, um uns von der Wanderung ein wenig abzukühlen. Den Abend konnten wir bei Lagerfeuer und Gesang mit den Caravelles & Explorer von der Pfadfindergruppe Wien 80 ausklingen lassen, da diese ihr Sommerlager auf der Wiese neben dem Pfadfinderheim verbrachten.

Tags darauf ging es morgens mit dem Zug nach Feldbach, von wo aus wir gen Zotter marschierten, um gemeinsam mit anderen Patrullen die Schokoführung zu genießen. Danach war es nur mehr ein Katzensprung zurück aufs Lager, was angesichts der vollen Schokobäuche nicht unbedingt ein Nachteil war.

Alles in allem wanderten wir knappe 30km, womit wir nahtlos an die ebenfalls fleißigen Vorjahre anschließen können.

Wie den meisten von euch sicherlich bereits zu Ohren gekommen ist, ist unsere Lagerwoche in Riegersburg turbulent gestartet – mit einem Brandfall in der NMS Riegersburg, in der unsere Wichtel & Wölflinge (7-10-Jährige) untergebracht waren.

Durch diverse Medienberichte wird leider ein sehr schlechter Eindruck darüber vermittelt, wie es sich zugetragen hat, was in weiterer Folge auch ein schlechtes Licht auf die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in ganz Österreich wirft. Deswegen ist es uns persönlich ein Anliegen, darüber zu berichten, was wirklich geschah.

Nach der Anreise am Sonntagmittag, 10. Juli 2016, gingen alle 35 in der Schule untergebrachten Kinder mit ihren Leiterinnen, Leitern sowie den drei Köchinnen in das nahegelegene Seebad. Während ihrer Abwesenheit ging ein Notruf bei der Feuerwehr ein, da Rauch aus dem Küchenfenster im Erdgeschoss stieg. Zeitgleich bemerkten Leiter auf unserem sich in der Nähe befindlichen Zeltlager den Brand und alarmierten ebenfalls die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen waren bereits Leiter von uns vor Ort, versorgten die Feuerwehr mit der Information, dass keine Personen sich in der Schule befinden, und wiesen auf den Brandherd hin, welcher rasch gelöscht werden konnte.

Das Ausmaß des Schadens wird derzeit noch ermittelt. Außer der Küche wurden mit Ausnahme der Rauchentwicklung keine Teile der Schule durch den Brand beschädigt. Es wird davon ausgegangen, dass ein von uns mitgebrachter Gefrierschrank aufgrund eines technischen Defekts den Brand auslöste.

Die 7-10-jährigen Wichtel & Wölflinge samt ihren Leiterinnen und Leitern erhielten umgehend für eine Nacht Unterschlupf auf dem Zeltlager der älteren Pfadfinderinnen und Pfadfindern, bis wir eine Ersatzunterkunft in Form der Volksschule Riegersburg zur Verfügung gestellt bekamen. Unser Dank gebührt an dieser Stelle dem Bürgermeister von Riegersburg, Manfred Reisenhofer, der uns rasch eine Ersatzunterkunft für unsere Kleinsten organisiert hat.

Abschließend möchten wir hervorheben, dass die durch diesen Ausnahmezustand notwendige Improvisation und Organisation innerhalb unserer Pfadfindergruppe hervorragend funktioniert hat und einmal mehr den starken Zusammenhalt untereinander unter Beweis stellt. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die dafür sorgten, dass wir unser Sommerlager nicht abbrechen mussten, sondern (fast) wie geplant weiterführen können.